Im März 2026 wurde eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, die von 57 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern unterzeichnet wurde.
Die Unterzeichnenden sprachen sich darin für einen Übergang zu einer demokratischen Republik im Iran aus. Sie legten ihre Betonung auf freie Wahlen, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte sowie eine politische Zukunft, über die die iranische Bevölkerung selbst entscheiden soll.
Die Preisträger betonten, dass die Iraner seit über einem Jahrhundert für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde kämpfen und sie erinnerten an das Vorgehen des Regimes im Januar, bei dem Tausende Demonstranten in über 400 Städten getötet wurden, und bezeichnete es als Massaker, das die Welt schockierte.
In der Erklärung wird zugleich sowohl eine Fortsetzung der religiösen Herrschaft als auch eine Rückkehr zur Monarchie abgelehnt. Unterstützt wird ein Programm, das unter anderem freie und faire Wahlen, die Trennung von Religion und Staat, Gleichberechtigung und einen nicht-nuklearen Iran vorsieht.