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Resolution des EU-Parlaments: ein historischer Schritt gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran

In einem entscheidenden Schritt, der eine härtere Gangart gegenüber Teheran signalisiert, hat das Europäische Parlament eine weitreichende Resolution verabschiedet, in der die brutale Niederschlagung der zivilen Unruhen durch das iranische Regime verurteilt wird. Die mit überwältigender Mehrheit verabschiedete Resolution fordert ausdrücklich, dass das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) von der Europäischen Union offiziell als terroristische Organisation eingestuft wird - ein Schritt, den Demonstranten im Iran und in der weltweiten Diaspora schon lange gefordert haben.

Ein erdrutschartiges Votum für Verantwortlichkeit

Am 22. Januar 2026 stimmten die europäischen Gesetzgeber 562 zu 9 (bei 57 Stimmenthaltungen) für die Annahme der Resolution. Dieser nahezu einhellige Konsens spiegelt das wachsende Entsetzen über die Eskalation der Gewalt im gesamten politischen Spektrum wider.

Das Parlament beschuldigte in seiner Erklärung die Führung unter Ali Khamenei, von Unterdrückung zu einer “kalkulierten Kampagne des Abschlachtens” überzugehen.”

“Die Ermordung tausender Demonstranten deutet auf einen erschreckenden Wandel in der Unterdrückungspolitik des Regimes hin: von der Abschreckung zur strategischen Eliminierung.”

Zentrale Forderungen: Ausweisung des IRGC-Terrors und gezielte Sanktionen

Der Kern der Entschließung ist ein dringendes Mandat für den Europäischen Rat, Strafmaßnahmen zu ergreifen. Das Parlament fordert:

  • Bezeichnung als Terrorist: Die unmittelbare Einstufung der IRGC, die paramilitärischen Basidsch-Kräfte und die Quds-Truppe als terroristische Organisationen.
  • Ausweitung der Sanktionen: Ausweitung der restriktiven Maßnahmen auf das Einfrieren von Vermögenswerten und das Verbot der Visumerteilung für alle Beamten, die für Menschenrechtsverletzungen im Iran.
  • Globale Ausrichtung: Die Abgeordneten begrüßten die jüngsten Sanktionen der Vereinigten Staaten und forderten die EU auf, ebenso schnell und hart gegen die Institutionen des Regimes vorzugehen.

Gerechtigkeit für die Demonstranten im Iran fordern

In der Resolution wird auf die jahrzehntelange “systematische Unterdrückung” von Frauen, Menschenrechtsverteidigern und politischen Dissidenten hingewiesen. Ein wichtiger Bestandteil des Textes ist die Forderung nach ungehinderter Zugang für die Untersuchungskommission der Vereinten Nationen.

Die Gesetzgeber fordern eine umfassende Untersuchung:

  1. Massentötungen und gewaltsames Verschwindenlassen.
  2. Dokumentierte Berichte über Folter und Vergewaltigung in Haftanstalten.
  3. Die Verweigerung eines fairen Verfahrens für die während der Unruhen 2025-2026 verhafteten Personen.

Außerdem betonte das Parlament, dass eine diplomatische Normalisierung ist unmöglich bis alle politischen Gefangenen freigelassen werden und konkrete Schritte in Richtung Rechtsstaatlichkeit unternommen werden.

“Chaos und Zerstörung”

In der Entschließung wird das iranische Regime als die größte Bedrohung für die Stabilität in der Region bezeichnet und die geopolitischen Verhältnisse im Nahen Osten scharf beurteilt. Die Abgeordneten beschuldigten Teheran, “Chaos und Zerstörung zu säen”, was eine stärkere diplomatische Präsenz der EU erforderlich mache, um gefährdete Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und humanitäre Hilfe zu leisten.

Schließung der Türen des Regimes

Zur Bekräftigung dieses diplomatischen Einfrierens begrüßte das Parlament den Präsidenten Roberta Metsola's die Entscheidung, Vertreter des Regimes aus den Räumlichkeiten des Europäischen Parlaments zu verbannen. Die Resolution fordert alle EU-Mitgliedstaaten auf, diesem Beispiel zu folgen und die Diplomaten Teherans so lange zu isolieren, bis die staatlich geförderte Gewalt aufhört.

Vor dem Parlament in Straßburg versammelten sich Mitglieder der iranischen Diaspora mit Fotos der Opfer. Ihre Botschaft war klar: Europa muss von der Verurteilung zu konkreten Maßnahmen übergehen.

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