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Menschenrechtsverletzungen im Iran: Tausende demonstrieren in Berlin für eine demokratische Republik

Verein Welle | Menschenrechtsverletzungen im Iran: Tausende demonstrieren in Berlin für eine demokratische Republik

Am 7. Februar 2026 versammelten sich Zehntausende auf dem kultigen Brandenburger Tor in Berlin gegen die anhaltende Unterdrückung und die systematische Menschenrechtsverletzungen im Iran. Diese Massenkundgebung war ein starker Akt der Solidarität mit der Freiheitsbewegung, die derzeit das ganze Land erfasst.

Die von mehr als 300 exiliranischen Organisationen aus der ganzen Welt organisierte Veranstaltung brachte Iraner aus ganz Europa zusammen. Ihre Botschaft war unüberhörbar: Der Iran muss als demokratische Republik wiederaufgebaut werden, die auf Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde basiert - frei von religiöser Diktatur und monarchischer Autokratie.

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Berlin: Ein gemeinsames Eintreten für Demokratie und Gerechtigkeit

Die Teilnehmer der Kundgebung setzten ein klares Zeichen, dass das iranische Volk eine Rückkehr zur Vergangenheit ebenso ablehnt wie das derzeitige Regime. Die Redner wiesen darauf hin, dass auch die Diktatur des Schahs vor 1979 von schweren Missständen geprägt war. Menschenrechtsverletzungen im Iran, einschließlich Folter und Hinrichtungen durch den berüchtigten Geheimdienst, SAVAK.

Menschenrechtsaktivist Sahar Sanaie betonte, dass sich die Bewegung gegen jede Form der Diktatur. Der Konsens unter den Zehntausenden Anwesenden wurde durch den kraftvollen Slogan eingefangen: “Nein zum Diktator - weder der Schah noch die Mullahs”.”

Das Massaker vom Januar 2026: Forderung nach internationaler Strafverfolgung

Ein zentraler Punkt der Demonstration war das Gedenken an die Tausenden von Opfern der gewaltsamen Niederschlagung während der Januar 2026 Massaker. Die Demonstranten bezeichneten diese Ereignisse als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zeigten Fotos der Getöteten, um der Welt das Ausmaß der Brutalität des Regimes vor Augen zu führen.

Auf der Kundgebung wurde ein förmlicher Aufruf an die internationale Gemeinschaft gerichtet, die Verantwortlichen rechtlich zur Rechenschaft zu ziehen. Dies schließt ein:

  • Anklage gegen den Obersten Führer Ali Khamenei vor einem internationalen Gericht.
  • Wirtschaftliche und politische Isolation: Schließung iranischer Botschaften in der EU und Verhängung härterer Sanktionen.
  • Finanzströme kappen: Blockierung der Mittel, die die Todesmaschinerie des Regimes antreiben.

Zu den konkreten Forderungen an die UN und die EU gehörten:

  • Ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Demonstranten im Iran.
  • Beendigung der Massenverhaftungen und sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen.
  • Ein dringendes Moratorium für alle Hinrichtungen.
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Die Vision einer demokratischen und säkularen Republik

Die Berliner Kundgebung unterstützte ausdrücklich die Vision der Menschen im Iran, die aus eigener Kraft und ohne militärische Intervention von außen einen Wandel anstreben. Ihr Ziel ist eine demokratische, säkulare Republik definiert durch:

  1. Freie und faire Wahlen.
  2. Trennung von Religion und Staat.
  3. Gleichstellung der Geschlechter und Menschenrechte.
  4. Ein nicht-nuklearer Iran.

Weltweite politische Stimmen unterstützen die Freiheitsbewegung

Mehrere hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Zivilgesellschaft sprachen zu den Anwesenden und unterstrichen die internationale Bedeutung des Kampfes:

  • Mike Pompeo (ehemaliger US-Außenminister): “Der Iran wird seine Freiheit nur durch eine Regierung erlangen, die wirklich den Willen des Volkes widerspiegelt. Jeder Deal mit dem Regime ist ein Verrat an Millionen von Iranern.”
  • Charles Michel (ehemaliger Präsident des Europäischen Rates): “Keine Diktatur währt ewig. Freiheit ist ein unveräußerliches Recht, und Europa darf sich nicht hinter einer Politik der Beschwichtigung verstecken.”
  • Peter Altmaier (ehemaliger deutscher Bundesminister): “Ein freier und demokratischer Iran ist möglich. Wir dürfen trotz der Gewalt nicht die Hoffnung verlieren. Die Medien müssen mehr über die Realität der Unterdrückung berichten.”
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (ehemalige deutsche Justizministerin): Sie bezeichnete die Situation als eine “moralische Prüfung für Europa”, forderte die sofortige Freilassung aller Gefangenen und verurteilte die laufenden Hinrichtungen.
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Herzzerreißende Zeugnisse: die menschlichen Kosten der Unterdrückung

Der bewegendste Teil der Kundgebung waren die Berichte der Familien der Opfer, in denen die einzelnen Leben, die durch Menschenrechtsverletzungen im Iran.

Der Fall von Human Sabagh: Nasrin Sabagh und ihr Mann sprachen über ihren Neffen, Menschliches Sabagh, ein 37-jähriger Wirtschaftsingenieur. Anfang Januar wurde er bei Protesten in Lahidschan erschossen. Nach Angaben der Familie verhinderte der IRGC, dass er medizinische Hilfe erhielt, und er verblutete. Seine Eltern erhielten seine Leiche erst, nachdem sie gezwungen worden waren, für die zur Tötung verwendete Munition zu bezahlen - ein erschreckendes Beispiel für die Unmenschlichkeit des Regimes.

Amin Heydari und Ramin Asadifav: Amid Amiry, wohnhaft in Deutschland, erzählte die Geschichten von Ramin Asadifav, der von Sicherheitskräften zu Tode geprügelt wurde, als er versuchte, den Verwundeten zu helfen, und Amin Heydari, der am selben Tag durch einen direkten Kopfschuss getötet wurde.

Ein dringender Appell an das Gewissen der Welt

Die Berliner Großkundgebung war mehr als ein politisches Ereignis, sie war ein kollektiver Appell an das Gewissen der Welt. Die Forderung nach Gerechtigkeit für die Opfer und Freiheit für die Demonstranten im Iran die Teilnehmer über Generationen hinweg zu vereinen.

Die Botschaft bleibt klar: Die Zukunft Irans muss auf Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beruhen.

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