Am 15. Juli 2026 forderten zwei unabhängige Menschenrechtsexpertinnen der Vereinten Nationen die iranischen Behörden auf, die Einschüchterung und Verfolgung christlicher Gemeinden zu beenden und willkürlich inhaftierte Christinnen und Christen freizulassen.
Bei den Expertinnen handelt es sich um Mai Sato, UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtslage im Iran, und Nazila Ghanea, UN-Sonderberichterstatterin für Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
Ihren Informationen zufolge befanden sich zu diesem Zeitpunkt mindestens 79 Christinnen und Christen in Haft oder Gefangenschaft. Die große Mehrheit von ihnen waren Konvertiten. Die Expertinnen forderten unter anderem ein Ende der Drohungen und Einschüchterungen sowie die Freilassung willkürlich Inhaftierter.
Der Verein Welle setzt sich kontinuierlich mit Veröffentlichungen und Appellen für verfolgte Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten ein.