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Retten wir Leben ...

DRINGENDER AUFRUF: Lasst Arghavan Fallahi nicht allein in der Todeszelle zurück

Arghavan Fallahi

Hinter verschlossenen Türen unterzeichnen Diplomaten Abkommen. In den dunklen Gängen des Evin-Gefängnisses bereitet das Regime den Galgen vor.

Während die internationalen Nachrichten von Schlagzeilen über geopolitische Handschlag-Vereinbarungen, regionale Waffenstillstände und Wirtschaftsabkommen überschwemmt werden, breitet sich ein erschreckendes Schweigen über das Schicksal derer aus, die im Iran für die Freiheit gekämpft haben. Das Regime in Teheran setzt auf diese weltweite Ablenkung. Es nutzt den Nebel der internationalen Krise, um seine Hinrichtungsmaschinerie anzukurbeln, und setzt darauf, dass die Welt zu beschäftigt ist, um dies zu bemerken.

Aber wir sehen sie. Und wir können nicht wegsehen.

Ein 25-Jähriger im Schatten des Galgens

Im Moment, Arghavan Fallahi, eine 25-jährige Menschenrechtsaktivistin, sitzt in einer Zelle und wartet auf den Morgengrauen. Am 1. Juli wurde sie, fernab der Augen der Welt, zum Tode verurteilt.

Arghavans Jugend war nicht von Hochschulabschlüssen oder beruflichen Meilensteinen geprägt, sondern von ihrem unerschütterlichen Mut, sich gegen die Tyrannei zu wehren. Dafür verbrachte sie fünf qualvolle Monate in Einzelhaft. Fünf Monate in einer Betonkiste, wo sie brutaler körperlicher und psychischer Folter ausgesetzt war, die darauf abzielte, ihren Willen zu brechen und sie zu einem falschen Geständnis zu zwingen. Sie weigerte sich, nachzugeben.

Diese Grausamkeit ist ein Familienerbe. Ihr Vater, Nasrallah Fallahi, wurde in den 1980er Jahren inhaftiert, weil er es gewagt hatte, gegen die Diktatur zu protestieren. Heute hat sich der Kreis der Tragödie geschlossen: Nasrallah sitzt derzeit erneut im Evin-Gefängnis und verbüßt eine fünfjährige Haftstrafe, gezwungen, mit dem qualvollen Wissen zu leben, dass seine junge Tochter zum Tod durch den Strang verurteilt wurde.

Die Gefahr einer stillen Hinrichtung

Arghavan ist nicht allein. Hunderte von politischen Gefangenen, Aktivisten und jungen Dissidenten befinden sich derzeit in großer Gefahr. Wie der UN-Sonderberichterstatter Mai Sato und unabhängig UN-Experten Wie kürzlich gewarnt wurde, treibt das Regime die Hinrichtungen aktiv voran, um die Bevölkerung zu terrorisieren, während die Aufmerksamkeit der Welt durch diplomatische Verhandlungen abgelenkt wird.

Hier zeigt sich ein düsteres, historisches Muster: Wenn Weltmächte sich beeilen, politische Stabilität oder Wirtschaftsabkommen mit dem Iran zu sichern, sind die Menschenrechte im eigenen Land stets das Erste, was dafür geopfert wird.

“Das Ende der Feindseligkeiten darf nicht mit der Wiederherstellung der Rechte und Freiheiten der Menschen verwechselt werden.”

- Mai Sato, UN-Sonderberichterstatterin für den Iran

Wir dürfen nicht zulassen, dass das Leben von Millionen Iranern, die für die Freiheit auf die Straße gegangen sind, zu einer Fußnote in einem diplomatischen Memorandum verkommt. Ein Frieden, der auf den Gräbern junger Aktivisten errichtet wird, ist kein Frieden – er ist Mittäterschaft.

Dies ist ein Notfall. Handeln Sie sofort.

Das Regime will, dass wir schweigen. Es will uns glauben machen, dass das Leben einer 25-Jährigen im großen Ganzen der Weltpolitik nur eine Nebensache ist. Wir müssen beweisen, dass sie Unrecht haben. Internationale Empörung und unabhängiges Engagement sind die einzigen Schutzschilde, die Arghavan und ihren Mitgefangenen noch bleiben.

Unter den gegenwärtigen Umständen hat Verein Welle, wir weigern uns, Arghavans Namen in den Korridoren der Diplomatie in Vergessenheit geraten zu lassen. Sie haben es in der Hand, jetzt etwas zu bewirken. Entscheiden Sie, wie Sie sich heute für die Menschen im Iran einsetzen wollen:

  • Unterzeichnen Sie die dringende Petition: Fordern Sie die politischen Entscheidungsträger in der Schweiz und in Europa auf, alle diplomatischen Zugeständnisse einzustellen und Druck auf das iranische Regime auszuüben, damit es das Todesurteil gegen Arghavan unverzüglich aufhebt. [Unterzeichnen Sie die Petition]
  • Spende an den Verein Welle: Helfen Sie mit, unsere wichtige Arbeit zu finanzieren, indem wir diese Menschenrechtsverletzungen dokumentieren, die Familien der betroffenen Aktivisten unterstützen und die Aufmerksamkeit auf inhaftierte Dissidenten lenken. Jeder Beitrag trägt dazu bei, unsere weltweiten Kampagnen voranzutreiben. [Sicher spenden]

Lasst nicht zu, dass sie sie im Dunkeln hängen lassen. Ob mit eurer Stimme oder euren Mitteln – bitte stellt euch auf die richtige Seite der Geschichte und handelt noch heute.

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