Dank Ihnen konnten wir bisher 3.000 Flüchtlinge vor der Hinrichtung bewahren

Retten wir Leben ...

Wachsende internationale Verurteilung der Unterdrückung und der Menschenrechtsverletzungen im Iran

Menschenrechtsverletzungen in Iran

Als Berichte über gewaltsame Repression, Massentötung und Massenverhaftungen, sowie tödliche Gewalt gegen friedliche Demonstranten auftauchen, hat eine beispiellose Welle internationaler Verurteilung eingesetzt. Von Vertretern der Vereinten Nationen bis hin zu Nobelpreisträgern sendet die Weltgemeinschaft eine klare Botschaft: Die systematische Verletzung grundlegender Menschenrechte im Iran ist nicht länger eine “interne Angelegenheit”, sondern eine Krise von globaler Bedeutung.

Die Vereinten Nationen: Warnung vor der “Bewaffnung” des Todes

Hochrangige UN-Beamte und unabhängige Experten haben eindringlich vor der Verschlechterung der Lage gewarnt. Die Amt des Oberbürgermeisters Kommissar für Menschenrechte (OHCHR) hat den Einsatz von scharfer Munition gegen Demonstranten und die Zunahme willkürlicher Verhaftungen ausdrücklich verurteilt.

“Die Hinrichtung von Demonstranten oder die Androhung der Todesstrafe stellt eine schwerwiegende Verletzung des Rechts auf Leben dar und bedeutet den Einsatz von Angst als Mittel der politischen Unterdrückung”.”

- Mai Sato, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte im Iran.

Dr. Sato hat betont, dass es keine rechtliche oder moralische Rechtfertigung für die Verhängung von Todesurteilen gegen Personen gibt, die ihre Grundrechte ausüben.

  • Hauptanliegen: Die Instrumentalisierung der Todesstrafe, um Andersdenkende zum Schweigen zu bringen.
  • Nachfrage: Sofortige Einstellung der Hinrichtungen und Freilassung derjenigen, die wegen friedlicher Versammlungen inhaftiert sind.

Weltmächte fordern sofortige Rechenschaftspflicht

Wichtige demokratische Regierungen sind über die bloße Besorgnis hinausgegangen und haben konkrete diplomatische und politische Konsequenzen für das Vorgehen des klerikalen Regimes gefordert.

Frankreich und die Europäische Union: inakzeptable Repression

Präsident Emmanuel Macron hat das harte Durchgreifen als “inakzeptabel” bezeichnet und die Behörden aufgefordert, das Völkerrecht einzuhalten. Die EU hat ihre Bereitschaft bekräftigt, restriktive Maßnahmen und zusätzliche Sanktionen gegen die für diese Gräueltaten verantwortlichen Personen zu ergreifen, und betont, dass der Dialog - und nicht die Gewalt - die einzig legitime Antwort ist.

Das Vereinigte Königreich: “Brutale Tötung von Demonstranten”

London hat einige der bisher schärfsten offiziellen Verurteilungen ausgesprochen und den iranischen Botschafter einbestellt, um offiziell gegen die “brutalen Tötungen” von Bürgern zu protestieren. Britische Beamte haben signalisiert, dass weitere gezielte Sanktionen vorbereitet werden, um die Führung des Regimes direkt zur Verantwortung zu ziehen.

Die Vereinigten Staaten: Verurteilung des systematischen Missbrauchs

Washington hat die alarmierende Zunahme der Hinrichtungen und die systematische Verweigerung eines ordentlichen Verfahrens angeprangert. Die US-Behörden fordern weiterhin die Wiederherstellung des Internetzugangs und die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen.

Der moralische Standpunkt: 37 Nobelpreisträger melden sich zu Wort

In einer der bedeutendsten moralischen Interventionen, die es bisher gab, 37 Nobelpreisträgerinnen und -preisträger gaben eine gemeinsame Erklärung zur Solidarität mit dem iranischen Volk ab. Ihre Botschaft unterstreicht einen entscheidenden Wandel in der Darstellung:

  • Resilienz: Sie stellten fest, dass trotz “brutaler und schamloser Unterdrückung” die Bewegung der Freiheitssuchenden ungebrochen ist.
  • Vision: Die Preisträger betonten, dass die Demonstranten eine demokratische, pluralistische und korruptionsfreie Republik, und lehnt jede Form von Diktatur ab.
  • Aufruf zum Handeln: Sie forderten die demokratischen Regierungen auf, den Kampf des iranischen Volkes um seine Würde nicht nur mit Worten, sondern aktiv zu unterstützen.

Die Wahrheit dokumentieren: NGOs und globale Medien

Internationale Menschenrechtsorganisationen dokumentieren nach wie vor weit verbreiteten Staatsterror, unter anderem:

  • Ungesetzliche Tötungen und Folter.
  • Verweigerung der medizinischen Versorgung von verletzten Demonstranten.
  • Todesurteile nach Scheinprozessen.

Die Rolle der globalen Medien ist nach wie vor entscheidend. Indem sie die Geschichten derjenigen verbreiten, die im Iran zum Schweigen gebracht werden, sorgt der investigative Journalismus dafür, dass die Handlungen des Regimes weiterhin von der Weltöffentlichkeit beobachtet werden.

Eine entscheidende Verschiebung des globalen Drucks

Die Häufung dieser Reaktionen markiert einen Wendepunkt. Die Botschaft der UN-Experten, der europäischen Präsidenten und der moralischen Führer ist einheitlich: Das Recht auf Leben und Freiheit ist universell.

Die internationale Gemeinschaft muss diese Verurteilung nun in anhaltenden Druck umsetzen. Wir müssen weiterhin ein Ende der Hinrichtungen, den Schutz der Demonstranten und einen klaren Weg zur Rechenschaftspflicht für diejenigen fordern, die schwere Menschenrechtsverletzungen begangen haben.

Die Proteste im Iran haben zu Blutvergießen geführt und 12.000 bis 20.000 Menschenleben gefordert.
Die Proteste im Iran haben zu Blutvergießen geführt und 12.000 bis 20.000 Menschenleben gefordert.
Iran-Protest
Der landesweite Aufstand im Iran
Zahra Tabari
Internationale Kampagne zur Rettung von Zahra Shahbaz Tabari

Verwandte Nachrichten

Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, die Menschenrechte der iranischen Bevölkerung, insbesondere der Frauen und Minderheiten zu verteidigen.