Dank Ihnen konnten wir bisher 3.000 Flüchtlinge vor der Hinrichtung bewahren

Retten wir Leben ...

Internationale Reaktion auf die Menschenrechtsverletzungen im Iran seit Dezember 2025

Freiheit für Iran

Seit dem 28. Dezember 2025 hat die internationale Gemeinschaft mit beispielloser Härte auf Berichte über ein massives und systematisches Vorgehen gegen landesweite Demonstranten im Iran reagiert. UN-Gremien, die Europäische Union und internationale Rechtsorganisationen haben Ermittlungen eingeleitet und Sanktionen verhängt und fordern die volle rechtliche Verantwortung für das Vorgehen des Regimes.

1. UN-Menschenrechtsrat: Beweissicherung für künftige Prozesse

Am 23. Januar 2026 verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) auf seiner 39. Sondersitzung eine bahnbrechende Resolution zur “Verschlechterung der Menschenrechtslage im Iran” nach den Ende 2025 begonnenen Protesten.

Erweiterung des Mandats der Untersuchungsmission

Die Resolution enthält mehrere kritische rechtliche Maßnahmen:

  • Sonderberichterstatter: Verlängert das Mandat von Mai Sato für ein weiteres Jahr.
  • Erkundungsmission (FFM): Verlängerte das Mandat der “Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission zum Iran” um zwei Jahre.
  • Strafrechtliche Beweise: Beauftragung der FFM mit der Untersuchung von schweren Menschenrechtsverletzungen im Iran und sichern forensische Beweise und Zeugenaussagen.
  • Universelle Jurisdiktion: Ausdrückliches Ziel ist es, diese Beweise in künftigen Strafverfahren zu verwenden, sei es vor nationalen Gerichten (Universelle Jurisdiktion) oder vor internationalen Tribunalen.

Ziel: Vorbereitung auf die Strafverfolgung

UN-Hochkommissar Volker Türk erklärte am 23. Januar 2026, dass die Repression anhält und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Zentrale UN-Forderungen:

  1. Dringende Ermittlungen: Sofortige Untersuchung der Ereignisse seit dem 28. Dezember 2025, insbesondere der Massaker vom 8. und 9. Januar.
  2. Moratorium für die Todesstrafe: Sofortiger Stopp der Hinrichtungen und Freilassung aller willkürlich Inhaftierten.
  3. Beenden Sie den Internet-Blackout: Sofortige Wiederherstellung des uneingeschränkten Internetzugangs, damit die Bevölkerung Straftaten dokumentieren kann.

Untersuchung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Experten, darunter die Sonderberichterstatterin Mai Sato, haben auf Muster systematischer Gewalt hingewiesen, darunter tödliches Feuer auf Menschenmengen und willkürliche Massenverhaftungen. Medienberichte, wie zum Beispiel Le Monde (Januar 2026) deuten darauf hin, dass die Zahl der Todesopfer deutlich höher ist als die offiziellen Zahlen, so dass die Unterdrückung nach dem Völkerrecht als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft werden könnte.

2. Angriffe auf die medizinische Neutralität und die Gesundheitseinrichtungen

Internationale Anwaltskammer: Verletzungen des Rechts auf Gesundheit

Am 16. Januar 2026 warnte die International Bar Association (IBA), dass Sicherheitskräfte in Krankenhäuser eingedrungen sind, um verwundete Demonstranten festzunehmen und medizinisches Personal einzuschüchtern. Diese Maßnahmen verstoßen gegen Artikel 12 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (ICESCR).

WHO berichtet über Angriffe auf medizinische Einrichtungen

Am 30. Januar 2026 wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichteten über schwere Gewalt im Imam Khomeini Krankenhaus in Ilam.

  • Schadenersatz: Über 200 Krankenwagen wurden beschädigt und 50 Rettungssanitäter verletzt.
  • Erklärung: erklärte die WHO-Generaldirektorin, “Das Gesundheitswesen sollte niemals ein Ziel sein”.”

Das BMA über “Perfidie” und Verstöße gegen die Genfer Konvention

Die British Medical Association (BMA) wies am 21. Januar 2026 darauf hin, dass das Regime Krankenwagen für Truppentransporte einsetzt, was einen schweren Verstoß (Perfidie) gegen die Genfer Konventionen darstellt. Angriffe auf Kliniken in Ilam (4. Januar) und Isfahan (10. Januar) werden als Kriegsverbrechen in einem internen Konflikt dokumentiert.

3. EU-Sanktionen und die Terrorliste der IRGC (Januar 2026)

Am 29. Januar 2026 verabschiedete der Rat der Europäischen Union ein umfassendes Sanktionspaket.

Sanktionierte Justiz und Beamte

Die EU hat Personen ins Visier genommen, die direkt an den “Sammelkammern” und der Hinrichtung von Demonstranten im Iran:

  • Richterin Iman Afshari: Vorsitzender Richter des Teheraner Revolutionsgerichts, bekannt für drakonische Urteile gegen Studenten.
  • Eskandar Momeni: Innenminister und Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates.
  • Mohammad Movahedi-Azad: Generalstaatsanwalt von Iran.
  • Seyed Majid Feiz Jafari: Leiter der Polizei für öffentliche Sicherheit.

IRGC steht auf der EU-Terrorliste

In einem historischen Schritt hat der Rat für Auswärtige Angelegenheiten der EU die Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) neben Al-Qaida und ISIS in die Liste der terroristischen Organisationen aufgenommen.

  • Kaja Kallas (Leiterin der EU-Außenpolitik): “Die Repression darf nicht unbeantwortet bleiben. Jedes Regime, das Tausende seiner eigenen Leute tötet, arbeitet auf seinen eigenen Untergang hin”.”
  • Die Folgen: Sofortiges Einfrieren aller IRGC-Vermögenswerte in der EU und ein vollständiges Verbot der finanziellen oder materiellen Unterstützung.

4. Nationale Strafverfolgung und universelle Gerichtsbarkeit

  • Europäisches Parlament (22. Januar): forderte die strikte Durchsetzung von Sanktionen und die Untersuchung von “schweren Verbrechen nach internationalem Recht”.”
  • Internationale Juristenkommission (19. Januar): forderte ein “Ende der Straflosigkeit” für das Muster der schweren Menschenrechtsverletzungen.
  • Global Centre for the Responsibility to Protect: Den Staaten wird empfohlen, die Universelle Zuständigkeit die Verfolgung iranischer Beamter.

5. dokumentation: die situation seit dem 28. dezember 2025

Chronologie des Aufstandes 2026

  • 28. Dezember 2025: Die Proteste beginnen auf dem Großen Basar in Teheran.
  • 1. bis 7. Januar 2026: Verbreitung in über 100 Städten.
  • 8. Januar 2026: Totaler Internet-Blackout verhängt; Beginn der landesweiten Massaker.
  • 29. Januar 2026: Die IRGC werden von der EU offiziell als Terroristen eingestuft.
KategorieNGO/UN-SchätzungenZahlen zum Regime
Todesfälle insgesamt20.000 bis 36.500ca. 3.100
Getötete Kinder500+ (113+ verifiziert)Keine Daten
Festnahmen insgesamtÜber 50.000“Ein paar Tausend”

Dokumentierte Straftaten und Unterdrückungsmethoden

  1. Militärische Gewalt: Einsatz von Scharfschützen auf Dächern und von Maschinengewehren, die von Jeeps aus in Menschenmengen geschossen werden.
  2. Angriffe auf das Gesundheitswesen: Verwundete werden von Operationstischen geholt; über 800 Erblindungen in der Noor-Klinik dokumentiert.
  3. Einzelne Fälle: Die Todesfälle von Robina Aminian (23) und Taha Safari (16).
  4. Vertuschungstaktiken: Leichentransporte in Kühltransportern zur anonymen Bestattung; Berichte über Verwundete, die lebendig begraben in Behesht-e Zahra.
  5. Überwachung: Einsatz der chinesischen KI-Gesichtserkennung (Hikvision/Tiandy) zur Verfolgung von Aktivisten.

“Die Ära der Straflosigkeit muss ein Ende haben. Die internationale Gemeinschaft sammelt jetzt Beweise für Verbrechen gegen die Menschlichkeit”.” - Eleanor Sanders, britische Botschafterin bei der UNO.

Stoppt Hinrichtungen im Iran
Massive Welle von Todesurteilen gegen Demonstranten im Iran
Maryam Akbari Monfared
17 Jahre Standhaftigkeit: Die Freilassung von Maryam Akbari Monfared als ein Leuchtfeuer der Hoffnung
Welle von Hinrichtungen im Iran
Der Schatten des Krieges: Wie ein Konflikt zum Deckmantel für die Tötung der iranischen Jugend wird

Verwandte Nachrichten

Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, die Menschenrechte der iranischen Bevölkerung, insbesondere der Frauen und Minderheiten zu verteidigen.