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Retten wir Leben ...

Trotz Krieg - Regime-Terror gegen die Bevölkerung: Drei junge Demonstranten im Iran hingerichtet 

Saleh Mohammadi 18-jähriger Ringer in iranischem Gefängnis hingerichtet

Mitten im Krieg verschärft das iranische Regime die Unterdrückung und greift zu öffentlichen Hinrichtungen, um die Bevölkerung einzuschüchtern und weitere Proteste gegen die Diktatur zu verhindern.  

  1. März 2026 - Am Morgen des 19. Märzkurz vor dem iranischen Neujahrsfestwurden drei junge Männer - Saleh Mohammadi (19), Saeed Davoudi (21) und Mehdi Ghasemi -, die alle während der Bürgerproteste im Januar im Iran festgenommen worden waren, in Qom öffentlich gehängt, nachdem sie wegen „Kriegsführung gegen Gott“ verurteilt worden waren.  

Menschenrechtler rufen zum verstärkten Einsatz gegen die Hinrichtungen im Iran auf, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. 

Unter den Hingerichteten sind der 19-jährige Saleh Mohammadi (Bild links) und Mehdi Ghassemi, die in einem nur wenige Minuten dauernden „Gerichtsprozess“ zum Tode verurteilt wurden. 

Die jungen Männer waren in der Gefangenschaft durch Folter zu falschen „Geständnissen“ gezwungen worden, die sie vor Gericht widerriefen. Sie wurden von der Regime-Justiz in Ghom nach fadenscheinigen und konstruierten Anklagen im Schnellverfahren zum Tode verurteilt. Die Todesurteile wurden nur 10 Wochen nach ihrer Verhaftung vollstreckt. 

Im Iran und weltweit haben Menschen mit Bestürzung und Abscheu auf die Hinrichtungen reagiert. Menschenrechtler bezeichnen die Hinrichtungen als Staatsmorde, mit denen das Teheraner Regime die Freiheitsbewegung der Bevölkerung einschüchtern will. 

Hinrichtungen im Iran junger Demonstranten

Unter den inhaftierten Demonstranten, die zurzeit im Iran in akuter Hinrichtungsgefahr sind, sind viele Minderjährige und junge Erwachsene unter 20 Jahren.

Internationale Kampagne: Stoppt die Hinrichtungen Jetzt!

Menschenrechtsaktivisten rufen dazu auf, den Einsatz zum Stopp der Hinrichtungen im Iran massiv zu verstärken, um das Leben weiterer zum Tode verurteilter Gefangener zu retten. Die Weltgemeinschaft sollte mit wirksamenn Sanktionen Druck auf das Teheraner Regime ausüben, damit die Hinrichtungen gestoppt werden. Der UN-Sicherheitsrat sollte sich mit den schweren Menschenrechtsverletzungen im Iran befassen, und die für die Hinrichtungen verantwortlichen Regime-Funktionäre sollten wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit international strafrechtlich verfolgt werden. Iran-Experten warnen davor, dass sich die Massaker, mit denen das iranische Regime in den 1980er Jahren tausende politische Gefangene ermordete, wiederholen könnten, wenn die Weltgemeinschaft nicht umgehend handelt. 

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