Am 24. April versammelte sich eine Gruppe von Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten in Genf zu einer Protestaktion, um die Welle von Hinrichtungen und die Unterdrückung von Gefangenen im Iran zu verurteilen.
Die Aktion fand in der Nähe internationaler Institutionen statt und umfasste eine Straßenausstellung mit Bildern politischer Gefangener. Die Teilnehmenden hielten Fotos der Inhaftierten in den Händen und versuchten, die Stimme jener zu sein, die in den Gefängnissen unter akuter Gefahr von Hinrichtung und Folter stehen und nicht gehört werden.
Besondere Aufmerksamkeit galt der aktuellen Situation der Gefangenen - insbesondere der gewaltsamen Verlegung mehrerer politischer Gefangener in das Gefängnis Ghezal Hesar, was die Sorge um ihr Leben weiter verschärft hat.
Zudem warnten die Teilnehmenden angesichts der jüngsten Hinrichtungen vor einer Fortsetzung dieser Entwicklung und forderten eine sofortige Reaktion der internationalen Gemeinschaft.
Die Organisatorinnen und Organisatoren betonten, dass Schweigen angesichts dieser Entwicklungen zur Fortsetzung schwerer Menschenrechtsverletzungen führen könne. Sie riefen internationale Institutionen dazu auf, durch verstärkte Beobachtung und Druck das Leben politischer Gefangener zu schützen.
Diese Aktion ist Teil fortlaufender Bemühungen, die internationale Öffentlichkeit auf die Lage der Gefangenen im Iran aufmerksam zu machen und weitere Hinrichtungen sowie Repressionen zu verhindern.